Foreign Language Fiction

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By Thomas Mann

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Schachnovelle GERMAN

Stefan Zweig: SchachnovelleAuf einem Passagierdampfer, auf der Passage von long island nach Buenos Aires, kommt es zu einer außergewöhnlichen Konfrontation: Der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic, ein derber, unsensibler Mensch, dessen Inselbegabung für Schach alleine und verloren in charakterlicher Ödnis liegt, tritt auf Veranlassung weiterer Passagiere gegen den geheimnisvollen, sensiblen Österreicher Dr.

Der Weihnachtsverdacht. Roman

Lucien ist in der Dunkelheit der Londoner Unterwelt verschwunden und seit Monaten nicht mehr gesehen worden. guy munkelt, dass er seiner verruchten Geliebten, der schönen Sadie, ins Verderben gefolgt sei. Auf Bitten seines Vaters macht sich der Arzt Henry Rathbone auf, den verlorenen Sohn zurückzuholen.

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Auch die Abstraktion ist bei ihm im Grunde plastisch. Es gibt eine Genauigkeit von kritischer Spitzigkeit und Schärfe; so ist die seine nicht. Sie ist vielmehr das präzise Sein der Dinge, ist plastisch. -Der Auftrag der Schönheit gilt der abstrakten Erkenntnis nicht; das eigentlich Abgezogene, rein Denkerische ist nicht mit Form verbunden und trachtet nicht darnach. Der Künstler, Dichter und Schriftsteller ist auf eine sinnliche Art der Idee der Menschenwürde verbunden, eben als Träger des Bedürfnisses, der Erfahrung die reizvoll reinste und würdigste Form zu verleihen.

Der Schluß dieser beiden Romane sei der Gipfel der Ironie. Das ist die weitgehende Äußerung eines Geistes, der in viel höherem Grade als Goethe Geschmack daran fand, die Welt vor den Kopf zu stoßen. Nicht das war es, was Goethe liebte. Aber ein Konservativer genannt zu werden, hat er sich nachdrücklich verbeten, weil das ja so verstanden werden könne, als wolle er alles, auch das Gesellschaftlich-Schlechte, erhalten. Und am weitesten war er davon entfernt, dem Renegatentyp anzugehören, von dem Sainte-Beuve sagte, daß er »vom Schriftsteller nur das Talent habe«, vom Snobismus des Ungeistes also und jener »trahisori des clercs«, über welche ein kundiger Franzose kürzlich ein Buch geschrieben hat.

Sie waren es auch für Goethe. << Die moralisch geschlechtliche Kühnheit, das Revolutionäre auf sinnlichem Gebiet hat nicht aufgehört, sich durch sein ganzes Werk hin bis ins späteste und höchste zu äußern; aber es äußert sich natürlich am stärksten in der Jugend, am deutlichsten vielleicht in der >Stella<. Man hat den Ausgang dieses Stückes, das »Wir sind dein<< der beiden Frauen, gerichtet an den liebenden Mann, oft genug als absurd und grotesk für die wirkliche Vorstellung bezeichnet. Das Peinliche und Unmögliche der Situation zu dritt, wenn man sie realisiert, leuchtet ein.

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