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By Enenkel, Karl A. E.

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Stefan Zweig: SchachnovelleAuf einem Passagierdampfer, auf der Passage von long island nach Buenos Aires, kommt es zu einer außergewöhnlichen Konfrontation: Der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic, ein derber, unsensibler Mensch, dessen Inselbegabung für Schach alleine und verloren in charakterlicher Ödnis liegt, tritt auf Veranlassung weiterer Passagiere gegen den geheimnisvollen, sensiblen Österreicher Dr.

Der Weihnachtsverdacht. Roman

Lucien ist in der Dunkelheit der Londoner Unterwelt verschwunden und seit Monaten nicht mehr gesehen worden. guy munkelt, dass er seiner verruchten Geliebten, der schönen Sadie, ins Verderben gefolgt sei. Auf Bitten seines Vaters macht sich der Arzt Henry Rathbone auf, den verlorenen Sohn zurückzuholen.

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Für die Humanisten bedeutete das eine Distanzierung von gut einem Jahrtausend europäischer Kultur (zum Teil inklusive ihrer eigenen Zeit), jener langen Periode, die heute allgemein als „Mittelalter“ etabliert ist. Die Akzeptanz des Begriffs Mittelalter als historische Periode, mit dem dazugehörigen Forschungsgebiet der Mediävistik, übertüncht zumeist die Tatsache, dass „Mittelalter“ ursprünglich als polemischer Negativbegriff konzipiert wurde: Seine Erfinder waren die Humanisten, die mit „Mittelalter“ (medium aevum) den ihrer Meinung amorphen Zeitabschnitt zwischen der griechisch-römischen Antike und der Aufbruchsperiode der frühen Neuzeit bezeichneten.

24 Gegenstand und Methodik graphen metrische Formen mit großer Kreativität: Giannantonio Campano (zwei Mal), Eobanus Hessus, Jacopo Sannazaro (mehrere Male), Francesco Petrarca (viele Male), Michele Marullo (mehrere Male), Joannes Dantiscus, Joannes Fabricius und viele andere, und zwar in diversen Dichtungsgattungen (metrischer Brief, Elegie, Idylle, epigrammatische Lyrik, Heroinenbrief, Epos). Dieser Befund zeigt, dass wir es nicht mit einem homogenen Textcorpus zu tun haben. Neben Prosatexten, die – wie noch zeigen sein wird – ebenfalls nicht homogen sind, finden sich metrische Texte, die ihrerseits in sehr divergenten Textsorten verfasst sind und verschiedenen Gattungen zugehören, welche jeweils Eigengesetzlichkeiten und spezifische Diskursmerkmale einbringen.

M. E. ist dieser Versuch insofern problematisch, als er die Diversität der Texte nicht genügend zum Ausdruck bringt. Das analysierte Textcorpus, auf welches sich die Befindungen stützen, ist zu klein (nur acht Autobiographien) und zu einseitig (nur protestantische Schriften). Dennoch soll die Frage gestellt werden, ob sich die spezifischen Definitionskriterien dieses Versuchs in irgendeiner Form auf die humanistischen Texte anwenden lassen. Die Schwierigkeiten, die sich aus Lejeunes Autobiographiedefinition ergeben, brauchen hier nicht nochmals diskutiert werden (s.

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