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By Beate Sauer

Im Westen des Deutschen Reiches, zu Beginn des Jahres 1235 n. Chr.: Der Machtkampf zwischen Papst Gregor IX. und Kaiser Friedrich II. bestimmt das Schicksal Donatas, einer jungen Buchmalerin. Seit vier Jahren vor der Inquisition auf der Flucht, beobachtet sie einen Mord und wird damit zur Schlüsselfigur in dem perfiden Ränkespiel des Kardinals Enzio von Trient.
Ein intriganter Kardinal, eine junge Buchmalerin und ein kaiserlicher Kundschafter liefern sich ein packendes Katz-und-Maus-Spiel.

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Nein, der Kardinal ist sicher kein Mann, dem die Rechtgläubigkeit besonders am Herzen liegt«, entgegnete Roger nachdenklich. Enzio entstammte einem reichen, alten Patriziergeschlecht der norditalienischen Stadt Trient. Als Knabe hatte er als Einziger seiner Familie eine der mörderischen Fehden überlebt, die zwischen den aufstrebenden Geschlechtern der Stadt tobten. Über die Jahre, in denen der Aufstieg des verarmten jungen Mannes begann, kursierten zahlreiche Gerüchte. Manche behaupteten, er habe ein Bündnis mit dem Teufel geschlossen.

Zwischen dem Leder befanden sich längliche, schmale Dinge, die mit Metall versehen sein mussten. Denn als der Diener die Hände bewegte und die Sonne auf den Inhalt des Päckchens traf, blitzten Lichtfunken auf. Briefe trug der Junge nicht bei sich. Plötzlich verstand Roger, woran ihn der Ausdruck des Knaben erinnerte. Er hatte dergleichen oft genug gesehen, und auch er selbst hatte ihn früher häufig genug gehabt: den Blick eines ausgehungerten Bettlerkindes, der voller Verlangen auf köstliche Speisen gerichtet war.

Ein Umstand, der ihm selbst jedoch eine gute Sicht bescherte. Zusätzlich schützte ihn ein breiter Strauch, zwischen dessen Zweigen vertrocknete Samenkapseln hingen, vor Entdeckung. Als Roger sich aufrichtete, bemerkte er verwundert, dass der Diener des Kardinals sein Pferd angehalten hatte. Er hatte einen mageren, ärmlich gekleideten Knaben an der Schulter gepackt, der dem Stimmbruch kaum entwachsen sein konnte. Der Junge gehörte nicht zum Gefolge des Kardinals. Und auch auf den Burgen oder in den Klöstern oder wo sonst der Kardinal mit seinem Tross Halt gemacht hatte, war Roger ihm – dessen war er sich gewiss – nie begegnet.

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