Foreign Language Fiction

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By Andrzej Sapkowski

Der Turm der Prophezeiung

»Was ist mit dem Mädchen? Ihr dürft nicht zulassen, dass sie den Turm betritt! Hörst du? Lasst nicht zu, dass sie den Schwalbenturm betritt ...«

Hexer Geralt und seine Gefährten sind bei der Suche nach Ciri, der verschwundenen Prinzessin von Cintra, bisher erfolglos geblieben. Jetzt will die rivische Königin sie als Partisanenkämpfer in dem blutigen Krieg gegen Nilfgaard verpflichten. Doch sie setzen sich ab, um ihre unterbrochene Reise zu den Druiden wieder aufzunehmen. Bei einem Überfall gerät Geralts Wolfsmedaillon, das Insignium seines Hexertums, in fremde Hände... Ciri, die so hartnäckig Gesuchte, ist von dem gelehrten Einsiedler Vysogota aufgenommen worden. Ihr ganzes Sinnen und Trachten richtet sich jetzt auf den legendären Schwalbenturm, denn dies muss der Ort sein, von dem in der alten Prophezeiung die Rede ist. Allerdings ist der Schwalbenturm nur noch eine Ruine ...

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Denn auch du verbirgst dich ja. Denn auch du, Ciri, umgibst dich geschickt mit einem Schleier von falschem Anschein. « �Der Welt gegenüber, Ciri. Einer Welt, in der verlogener Anschein die Maske der Wahrheit anlegt, um eine andere Wahrheit zu überlisten, die übrigens falsch ist und ebenfalls zu betrügen versucht. Einer Welt, in der das Wappen der Univer­sität in Oxenfurt auf die Türen von Hurenhäusern gemalt wird. Einer Welt, in der minderjährige Banditinnen sich für lebenserfahrene, gelehrte, vielleicht auch edelgeborene Fräu­leins ausgeben, für hochgeistige Damen, die Roderick de Novembre lesen und mit dem Wappen der Akademie vertraut sind.

Jetzt werde ich dich mit einer Erzählung unterhalten. Ich werde dir erzählen, wie es mit mir gewesen ist. « Wenn sich an diesem Tage jemand nach Einbruch der Dunkel­heit zu der Hütte mit dem eingesackten Strohdach geschlichen hätte, wenn er durch einen Spalt in einem Fensterladen gelugt hätte, hätte er im spärlich erhellten Inneren einen graubärtigen Greis erblickt, wie er konzentriert der Erzählung eines asch­blonden Mädchens lauschte, das auf einem Holzklotz am Kamin saß. Er hätte bemerkt, dass das Mädchen langsam sprach, als ob sie nur mit Mühe die Worte fände, dass sie sich nervös über die von einer hässlichen Narbe entstellte Wange strich, dass sie die Erzählung von ihren Geschicken mit langen Momenten des Schweigens durchflocht.

Du bist hier in einer Einöde. Im Hause eines Einsiedlers, der sich von der Welt losgesagt hat. So, dass es auch der Welt nicht leichtfallen würde, ihn zu finden. « �Du bist ein verwundetes Mädchen«, fiel er ihr ins Wort. »Auf der Flucht vor jemandem, der nicht zögert, Mädchen zu verwunden. « �Es gibt niemanden, dem du sie übermitteln könntest«, erwiderte sie nach einem Augenblick, und Vysogota hörte, wie sich die Stimme verändert hatte. »Meine Freunde leben nicht mehr. « Er sagte dazu nichts. �Ich bin der Tod«, fuhr das Mädchen mit tönender Stimme fort.

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