Foreign Language Fiction

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By Christoph Lode

Eine Zeit der Dunkelheit, der Magie und der verlorenen Träume

Das Gelbe Buch von Yaro D’ar zu finden ist Liam Satanders einziges Ziel. Es warfare die letzte Bitte seines Vaters, bevor dieser von den gefürchteten Spiegelmännern ermordet wurde. Auf seiner Suche schleicht sich Liam in den Palast der mächtigen Herrscherin von Bradost ein – ein Ort voller Gefahren und dunkler Geheimnisse. Doch Liam kennt keine Furcht. Um herauszufinden, warum sein Vater sterben musste, würde er es mit jedem Feind aufnehmen. Selbst mit jemandem, der Macht über die Träume der Menschen besitzt ...

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Jeden Bissen kaute er so oft wie möglich; trotzdem quälte ihn der Hunger anschließend schlimmer als vorher. Er war schon jetzt recht mager. Wenn das so weiterging, bestand er bald nur noch aus Haut und Knochen. Wenigstens bin ich dann kein Leckerbissen für die Ghule mehr, dachte er grimmig. Nachdem er aufgegessen hatte, blieb er noch eine Weile sitzen, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Er mochte das Flussufer. In seinem Rücken erstreckte sich die Grambeuge mit der Alten Glasbläserei, deren Bleidächer matt in der Sonne schimmerten, den alten Stadthäusern und den Hütten aus Holz, rostigem Blech und Segeltuch: ein Sammelsurium aus abenteuerlichen Konstruktionen, die gegen alle Erwartung dem Wind trotzten.

Anschließend konnte er wieder klar denken - und kam sich wie ein Narr vor. Jetzt fürchtete er sich schon vor ein paar Krähen. Hatte er nicht bereits genug Sorgen? Dies war die Grambeuge und er nur ein kleiner Schlammtaucher, dessen Leben noch weniger zählte als das eines Bettlers. Er täte gut daran, die Augen offen zu halten, damit man ihm nicht seine Sachen stahl, bevor er sie verkaufen konnte. Es wäre nicht das erste Mal. Als hätte er sie mit seiner Wachsamkeit heraufbeschworen, erschienen Gesichter in den Durchgängen der Arkaden, die den kleinen Platz umgaben.

Lucien konnte es ihr nicht verdenken: Niemand wollte mit einem Ausgestoßenen gesehen werden. Und ihm lag ohnehin nicht sonderlich viel an ihrer Gegenwart. Als er in der Halle eintraf, waren die anderen Angehörigen seines Volkes bereits anwesend. Zu Hunderten standen sie auf den Galerien. Alben sahen einander sehr ähnlich; Unterschiede gab es lediglich in den Gesichtern: Manche waren hager, andere breit oder fein geschnitten, einige Männer trugen Kinnbärte, während viele Frauen ihr Haar zu langen Zöpfen geflochten hatten.

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