Foreign Language Fiction

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By Scott Turow

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Schachnovelle GERMAN

Stefan Zweig: SchachnovelleAuf einem Passagierdampfer, auf der Passage von manhattan nach Buenos Aires, kommt es zu einer außergewöhnlichen Konfrontation: Der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic, ein derber, unsensibler Mensch, dessen Inselbegabung für Schach alleine und verloren in charakterlicher Ödnis liegt, tritt auf Veranlassung weiterer Passagiere gegen den geheimnisvollen, sensiblen Österreicher Dr.

Der Weihnachtsverdacht. Roman

Lucien ist in der Dunkelheit der Londoner Unterwelt verschwunden und seit Monaten nicht mehr gesehen worden. guy munkelt, dass er seiner verruchten Geliebten, der schönen Sadie, ins Verderben gefolgt sei. Auf Bitten seines Vaters macht sich der Arzt Henry Rathbone auf, den verlorenen Sohn zurückzuholen.

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Die Einheiten, die es besonders schwer erwischt hatte, zogen beinahe ausdruckslos vorbei, dreckige, verbitterte, jämmerliche Männer, denen die zerstörerische und vernichtende Kraft des Krieges ins Gesicht geschrieben stand. Manchmal kamen Krankenwagenkonvois angebraust, die Verwundete ins nächste Lazarett brachten. Doch den beunruhigendsten Anblick boten die Ersatztruppen auf dem Weg in die Schlacht. Häufig wurde es mucksmäuschenstill auf der Straße, wenn die Soldaten von den Lastwagen auf uns herabstarrten.

Der Corporal hatte uns gerade erklärt, dass Teedle mit einem anderen Divisionskommandeur unterwegs sei, um Frontanlagen zu inspizieren, als er den General erblickte und wie ein ertappter Schuljunge zurück zu seinem Schreibtisch sauste. Ich nahm Haltung an und salutierte, als Teedle an uns vorbeistürmte. Ein Sergeant vom Nachrichtenkorps schleppte im Laufschritt ein riesiges Funktelefon hinter ihm her, während Teedle in den Hörer brüllte und abwechselnd mal den Menschen am anderen Ende, mal den Sergeant anschnauzte, wenn der Empfang schwächer wurde.

Infanteriebataillon mitzunehmen, die ihren Konvoi verpasst hatten. Das 134. sollte Soldaten im Frontabschnitt des XII. Korps ablösen, und diese Männer, die schon viele Kämpfe erlebt hatten, erwiesen sich als triste Reisebegleiter. Ein Gefreiter, der hinter mir saß, ein Bursche namens Duck aus Kentucky, fing an, die ersten Zeilen von »Mairzy Doats« zu singen, bis seine Kameraden sich endlich mal mit Leidenschaft für eine Sache einsetzten – dass Duck verdammt noch mal die Klappe halten sollte. Die Luft war regenschwer, aber als wir uns der Front näherten, machte sich eine Trübheit breit, die nichts mit dem Wetter zu tun hatte, sondern an den Soldaten klebte, die am Straßenrand entlangtrotteten.

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